Nach der EU-Freigabe für eine Förderung von klimaneutraler Stahlproduktion bei Arcelor Mittal am Standort Eisenhüttenstadt arbeitet das Unternehmen an nächsten Transformationsschritten. Der neue Leiter der beiden Standorte Bremen und Eisenhüttenstadt, Thomas Bünger, erläuterte am Freitag Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) den aktuellen Stand zum Umbau. «Die Vorbereitungen für die technische Planung laufen (...).»
Hauptgewicht auf Energiepreise und Wettbewerbsfähigkeit
Für die Investitionsentscheidung der Arcelor Mittal-Gruppe seien aber die Energiepreise und die Wettbewerbsfähigkeit ebenso wichtig, machte Bünger klar. Demnach wird neben dem Infrastrukturaufbau ein wichtiger Faktor sein, ob ausreichende Mengen von grünem Strom und Wasserstoff zu international wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar sind. Das Stahlunternehmen will mit der Förderung den Technologiewechsel in der Produktion nun vorantreiben. In Planung ist demnach neue Produktionstechnologie mit einer wasserstoffbetriebenen Direktreduktionsanlage und drei Elektrolichtbogenöfen.