116.000 Paarhufer in Brandenburg getötet – Wildschweine um acht Prozent zurück
Im vergangenen Jagdjahr 2025/2026 wurden in Brandenburg rund 116.000 wildlebende Paarhufer wie Wildschweine, Rehe oder Hirsche getötet. Das seien etwa zwei Prozent weniger als im Jagdjahr 2024/2025, hieß es vom Landwirtschaftsministerium. Die aktuellen Streckenzahlen umfassen erlegte Tiere oder Tiere, die anderweitig gestorben sind. Insbesondere die Zahl der getöteten Wildschweine fiel mit circa 55.000 Tieren um rund acht Prozent niedriger aus als 2024/2025. Allerdings: Bei den Tieren folgt der Rückgang auf einen deutlichen Anstieg um rund 29 Prozent im Vorjahr. Bei Damwild und Rehwild stiegen die Strecken dagegen leicht, die Rotwildstrecke ging um rund drei Prozent zurück. Die Veränderungen der Streckenzahlen ließen sich anhand der vorliegenden Daten nicht eindeutig auf einzelne Ursachen zurückführen, erklärte ein Ministeriumssprecher. «Jagdstrecken unterliegen jährlichen Schwankungen und werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst.» Dazu zählten etwa die «örtliche Bestandssituation, Witterung und Vegetationsverhältnisse sowie die Intensität und Schwerpunktsetzung der Bejagung». Bei den Wildschweinen spielten zuletzt auch Entnahmen im Rahmen der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest eine Rolle. «Welchen Anteil die einzelnen Faktoren an der aktuellen Entwicklung haben, lässt sich aus der Streckenstatistik allein nicht bestimmen.» Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten