Die schwere Verletzung von Erik Engelhardt hat Fußball-Zweitligist Energie Cottbus geschockt. «Diese Personalie ist eine Katastrophe», sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld am Sonntag (13.30 Uhr/Sky), «der Spieler ist in seiner Art aktuell nicht ersetzbar.» Der Torjäger des Aufsteigers hatte sich im Training am Donnerstagmittag sowohl am Kreuzband als auch am Meniskus verletzt und wird den Lausitzern über Monate fehlen.
Der 28 Jahre alte Angreifer mit dem Spitznamen «Panzer» hatte in der Vorsaison Cottbus mit 22 Toren und sechs Vorlagen zum Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga verholfen. Wollitz misst den Wert des Angreifers nicht nur an dessen Toren, sondern auch an seiner Ausstrahlung auf dem Platz. «Seine Körperlichkeit, seine intensiven Läufe, seine Robustheit» würden der Mannschaft fehlen, für die es nach dem Trainingsunfall schwierig war, weiter zu trainieren. «Das sind menschliche Reaktionen», sagte Wollitz, der am Abend lange mit Engelhardt und am Freitag früh mit Engelhardts Familie telefoniert hatte.