Den entscheidenden Rat für die Wimbledon-Rückkehr mit Schwester Venus bekam Tennis-Legende Serena Williams von ihrer kleinen Tochter. «Meine Tochter Olympia meinte, ich soll mit Venus spielen - und sie hat immer recht», sagte die Ausnahmesportlerin nach ihrem Doppel-Aus beim Rasen-Turnier in Berlin über den Wunsch der Achtjährigen, die auf der Tribüne mit ihrer Mutter mitfieberte. «Sie ist sehr klug. Sie ist sehr weise – ich glaube, das ist das passendere Wort. Also habe ich gesagt: 'Okay, Olympia, mal sehen, ob wir das hinbekommen'.»
Wenige Stunden zuvor hatte der All England Club verkündet, worauf viele Tennis-Fans gehofft hatten: Williams und ihre ältere Schwester Venus bekommen für den Rasen-Klassiker Wimbledon ab dem 29. Juni eine Wildcard für das Doppel. «Wieder vereint, in Wimbledon», hieß es auf dem Account des Turniers bei X.
Und auch für eine Teilnahme im Einzel gibt es für Serena Williams noch ein Hintertürchen. Einer der acht Wildcard-Plätze wurde als «wird noch bekannt gegeben» ausgewiesen. Bei dieser Frage ließ sich Williams aber noch nicht locken. «Es ist noch eine übrig? Dann muss ich mich wohl zum Training aufmachen», scherzte sie. «Das ist doch die Frage der Stunde, oder? Ich weiß es nicht.»