Drei Siege in Serie klingen für Hertha BSC wie eine fixe Idee. Kein Mal gelang das den Berlinern in dieser Zweitliga-Saison. Also hatte Pal Dardai den dreifachen Dreier als Motivationskick für den Saison-Schlussspurt auserkoren. Gegen Hannover 96 wurde beim 1:1 ein Erfolg als Grundstein wieder in der Nachspielzeit verspielt - ein Dauersymptom in der aus Sicht von Abwehr-Routinier Toni Leistner «verschenkten Saison».
Noch kann ein Sieg-Hattrick als Wohlfühlfaktor nach der leichtfertig verspielten Aufstiegschance gelingen. Kaum einer braucht ihn so sehr wie Dardai. Der Trainer ist das Schlüsselthema unter vielen Personalien.
Das Thema Dardai:
Längst läuft in der Hauptstadt die Trainer-Diskussion. Muss der von den Fans verehrte Dardai zum dritten Mal als Chefcoach gehen? War das «Übergangsjahr» unter ihm nach dem Abstieg ein Erfolg? Oder eine Enttäuschung? Die Meinungen gehen auseinander. Die Hertha hat sich im freien Fall stabilisiert, das spricht für Dardai. Aber es wurde nicht alles herausgeholt. Das spricht gegen Dardai als potenziellen Aufstiegscoach.