Für Trainer Stefan Leitl ist Herthas Auswärtsspiel beim SC Paderborn noch kein Endspiel um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. «Es sind noch viele Spiele. Es ist wieder ein sehr wichtiges Spiel gegen eine Mannschaft, die in der Tabelle vor uns steht. Wir sind momentan hinten dran, aber das muss nicht unbedingt etwas Negatives sein, das kann man auch aus positiver Sicht sehen. Ich glaube schon, dass wir in der Lage sind, eine Serie zu starten», sagte Leitl vor dem Duell am Sonntag (13.30 Uhr/Sky).
Nachdem die Berliner an den vergangenen Spieltagen wichtige Punkte liegen gelassen hatten, scheint ein Sieg in Paderborn allerdings Pflicht. Der Rückstand auf Relegationsplatz drei beträgt bereits sieben Punkte. «Im Vergleich zum Rückrundenstart hat sich nicht viel verändert: Wir waren dort der Jäger und sind es nach wie vor», beschrieb Leitl die aus seiner Sicht nach wie vor aussichtsreiche Situation.
Auch wenn Hertha in der Hinrunde eine Serie von fünf Siegen feierte, sieht der Coach sein Team in der Rückrunde spielerisch auf einem höheren Niveau. Als Beleg führte Leitl die größere Dominanz, die höhere Anzahl herausgespielter Chancen und die insgesamt verbesserte Spielanlage an. «Die Spielleistungen waren absolut ok. Ich bin überzeugt, dass sich das irgendwann in den Ergebnissen noch besser widerspiegelt», befand der 48-Jährige.