Die Äthiopierin Tigst Assefa nimmt am Berlin-Marathon am 27. September teil. Wie die Veranstalter mitteilten, kehrt die Olympia-Zweite von 2024 drei Jahre nach ihrem Weltrekord in die Hauptstadt zurück. «Es ist mir eine große Freude, drei Jahre nach meinem Weltrekord im Jahr 2023 erneut auf den Straßen Berlins an den Start zu gehen und wieder zu versuchen, den Weltrekord zu brechen», sagte die 29-Jährige.
Assefa lief 2023 eine Zeit von 2:11:53 Stunden und stieß damit in eine neue Marathon-Dimension für Frauen vor. Beim Chicago-Marathon ein Jahr später unterbot die Kenianerin Ruth Chepngetich als erste Frau mit 2:09:56 Stunden die Marke von 2:10:00 Stunden über die 42,195 Kilometer. Wegen eines Dopingvergehens war Chepngetich 2025 für drei Jahre gesperrt. Weltrekordhalterin in einem reinen Frauen-Rennen ohne männliche Tempomacher ist Assefa nach wie vor. Ende April lief sie in London 2:15:41 Stunden.
Pfeiffer will deutschen Rekord knacken
Neben Assefa will auch Titelverteidigerin Rosemary Wanjiru aus Kenia in Berlin starten. Aus deutscher Sicht wird Esther Pfeiffer teilnehmen. Die 28-Jährige hat ein klares Ziel vor Augen. «Wenn ich mein Training bis zum Marathon in Berlin so durchziehen kann, wie ich es mir vorstelle und das Wetter es zulässt, werde ich auf deutschen Rekord anlaufen.» Den deutschen Rekord hält immer noch Irina Mikitenko in 2:19:19 Stunden - aufgestellt 2008 in Berlin.
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