Hertha BSC hat nach den gewalttätigen Vorfällen mit mehr als 50 verletzten Polizisten und Fans vor dem Zweitliga-Topspiel gegen Schalke 04 Kritik an der jüngsten Strategie der Sicherheitskräfte geäußert und einen intensiven Dialog mit der Berliner Polizei und politischen Führungskräften der Hauptstadt gefordert.
«In den vergangenen Monaten ist aus unterschiedlichen Perspektiven wiederholt der Eindruck entstanden, dass Einsatzkonzepte und polizeiliche Präsenz von Fans als zunehmend konfrontativ und in der Gesamtheit an Spieltagen, insbesondere am gestrigen Spieltag, nicht mehr durchgängig deeskalierend wahrgenommen worden sind. Diese Wahrnehmung teilt auch Hertha BSC und hat entsprechende Beobachtungen wiederholt gegenüber der Polizei adressiert», hieß es in einer Pressemitteilung des Präsidiums und der Geschäftsführung des Hauptstadt-Clubs.