Der seit Dienstag als Absteiger aus der 2. Fußball-Bundesliga feststehende VfL Osnabrück kann das letzte Saisonspiel am 19. Mai gegen Hertha BSC im zuletzt gesperrten Stadion an der Bremer Brücke austragen. Wie der Club am Mittwochabend mitteilte, gibt es eine teilweise Freigabe der Arena. Bis auf die Ostkurve, die für Zuschauer gesperrt bleibt, kann das gesamte Stadion genutzt werden.
«Wir sind sehr froh darüber, dass wir bereits heute mit drei Tribünen und Zuschauern an der Brücke spielen könnten. Wir setzen parallel weiterhin alles daran, die weiteren notwendigen Maßnahmen so umzusetzen, dass auch noch die Ostkurve für Zuschauer freigegeben werden kann», sagte der kaufmännische Geschäftsführer Michael Welling.
Zuvor hatte der Zweitliga-Letzte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt, dass an zwei Möglichkeiten gearbeitet werde: der Stabilisierung des Dachs durch Stützen sowie das Abdecken des Dachs und die Demontage der mangelhaften Leimholzbinder. Bei den Stützen «laufen die statischen Berechnungen, die dann von der Stadt geprüft werden müssen», teilte ein Club-Sprecher mit: «Wir sind optimistisch. Aber es ist ein ambitioniertes Ziel.»