Union-Präsident Dirk Zingler erwartet bei der Umstellung auf einen neuen Spielstil in der Fußball-Bundesliga lediglich in der Anfangsphase Probleme für die Berliner. «Wir wären nicht überrascht, wenn es am Anfang etwas holprig ist. Der neue Spielstil birgt am Anfang mehr Risiko», sagte der 61-Jährige in einer Medienrunde am Rande des Trainingslagers im österreichischen Irdning. Aber langfristig gesehen werde sich die Umstellung auszahlen.
Eine lange Umgewöhnung der Spieler erwartet Zingler aber nicht. «Natürlich kann ein Fußballer mehrere Systeme spielen, dafür ist er Profi», sagte der 61-Jährige. Und viele Spieler haben in anderen Vereinen oder in den Nationalmannschaften auch Vierer- anstatt die zuvor bei Union installierte Dreierkette gespielt: «Am Ende ist die Tabelle das Maß der Entwicklung.» Die Köpenicker belegten in den vergangenen drei Jahren die Plätze 15, 13 und 11.