Union-Trainer Lustrinelli fordert Ruhe und mehr Intensität vor Heimspiel gegen Elversberg
Union Berlins neuer Trainer Mauro Lustrinelli möchte sich nach dem Fehlstart der Köpenicker keine großen Gedanken über den öffentlichen Druck machen. «Die Energie fließt, wo ich sie fließen lasse. Und das ist eine Entscheidung von mir», sagte der 50-Jährige vor dem Heimspiel der Berliner gegen Aufsteiger SV Elversberg am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Er frage sich lieber: «Welche Lösung kann ich der Mannschaft geben, wie kann ich dem Team helfen, was können wir machen, damit wir Erfolg haben?» Je mehr Gedanken man sich über Druck mache, desto größer werde er. Die neue Spielidee des Schweizers führt bei den Berlinern bisher nicht zum Erfolg. Mit nur einem Punkt und 17 Gegentoren in vier Spielen ist Union so schlecht wie noch nie in die Bundesliga gestartet. Vor der XXL-Länderspielpause gab es eine 0:7-Abreibung beim FC Bayern. Gegen die Saarländer hofft Lustrinelli nach guten Trainingseindrücken auf einen besseren Auftritt seiner Spieler. «Das Team hat wirklich in dieser Woche sehr bewusst zusammengearbeitet und ich glaube, es tut gut. Jedem ist bewusst, dass wir morgen im Spiel mit einer ganz anderen Energie und einem ganz anderen Niveau ankommen», sagte der 50-Jährige. Sein Team müsse intensiver zu Werke gehen. «Und Intensität ist nicht nur die Laufbereitschaft. Ich meine auch die mentale Intensität, der Fokus.» Mit dem Ball sollen die Spieler besser in ihre Räume finden, damit sich auch die Restverteidigung besser aufstellen könne. Daran habe man gearbeitet, so der Schweizer. Die Personalsituation bleibt aber gerade im Sturm angespannt. Andrej Ilic brauche noch «etwas Zeit». Oliver Burke kommt höchstens für einen Kurzeinsatz infrage und Emmanuel Latte Lath könnte ganz ausfallen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenWeiter Personalsorgen im Sturm