Union-Präsident Dirk Zingler rechnet vor dem Bundesliga-Start mit noch viel Bewegung im Kader der Köpenicker. «Wir haben schon einen Kader, der gut ist. Aber deshalb wird der eine oder andere noch gehen. Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass uns die Besten verlassen», erklärte Zingler im Trainingslager der Eisernen im österreichischen Längenfeld. Vor der sechsten Bundesliga-Saison in Serie gibt es mit Angreifer Ivan Prtajin (SV Wehen Wiesbaden), Verteidiger Leopold Querfeld (Rapid Wien) und Mittelfeldmann Laszlo Benes (Hamburger SV) erst drei Neuverpflichtungen. Andererseits werden Stammspieler wie die Verteidiger Robin Gosens, Danilho Doekhi und Diogo Leite von anderen Vereinen umworben.
Für Neu-Trainer Bo Svensson und Profifußball-Geschäftsführer Horst Heldt als neue sportliche Führung ist es eine knifflige Aufgabe. Präsident Zingler lobte auf einer Medienrunde am Donnerstag die sehr gute Kommunikation im Team. «Alle sind sehr kommunikativ, man tauscht sich viel aus. Es gibt großes Interesse beim Zuhören auf beiden Seiten. Das bringt ein Neuanfang immer mit sich. Es geht auch viel um Kaderplanung«, sagte Zingler in Tirol.