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Union dominiert bei Wahl zu «Berlins Fußballern des Jahres»

Union dominiert bei Wahl zu «Berlins Fußballern des Jahres»
Union-Kapitänin Lisa Heiseler gewann zum zweiten Mal die Wahl zu Berlins Fußballerin des Jahres. (Archivbild) / Foto: Soeren Stache/dpa
Von: DieBrandenburger News
Union hat bei der Wahl zu «Berlins Fußballern des Jahres» abgeräumt. Vier von fünf Titeln gingen nach Köpenick.

Der 1. FC Union Berlin hat die Wahl zu «Berlins Fußballern des Jahres» deutlich dominiert. Bei der Online-Abstimmung mit mehr als 7.000 teilnehmenden Personen gingen vier von fünf Titeln an die Köpenicker, wie der Berliner Fußball-Verband mitteilte, der seit 2011 die Wahl mit Lotto Berlin und der Fußball-Woche durchführt.

Union-Kapitäne siegreich

Bei den erstmals zu Wahl stehenden Profifußballerinnen setzte sich Union-Kapitänin Lisa Heiseler mit über 40 Prozent der Stimmen mit Abstand gegen ihre Teamkollegin Anna Weiß (12,8 Prozent) sowie Nina Ehegötz von Viktoria Berlin (10,9 Prozent) durch. Für die 28-Jährige ist es bereits der zweite Titel nach der Saison 2017/2018.

Christopher Trimmel gewann als Kapitän der Union-Profis ebenfalls zum zweiten Mal, er hatte sich schon 2019/2020 behauptet. Mit 22,1 Prozent setzte sich auch hier ein Unioner vor einem Mannschaftskollegen durch. Hinter Trimmel landete Torhüter Frederik Rönnow, der auf 19,8 Prozent kam. Dritter wurde mit dem ehemaligen Herthaner Fabian Reese (14,6 Prozent) der Sieger der beiden vergangenen Jahre.

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Unions U23-Frauen in zwei Bereichen vorn

Bei der Wahl zu Berlins Amateurfußballerin sowie Amateurtrainer oder -trainerin siegten ebenfalls Vertreter der Eisernen. Carla Okoro von der U23 erhielt überragende 46,1 Prozent und siegte vor der Herthanerin Elfie Wellhausen (11,8 Prozent) sowie der drittplatzierten Julie Mews vom 1. Eintracht Spandau (10,3 Prozent). 

Ebenso überragend mit 42,2 Prozent setzte sich Anja Matthes als Trainerin der U23-Frauen von Union durch. Sie verwies Füchse-Trainer Sanel Begzadic (10,9 Prozent) und Dan Twardzik von der VSG Altglienicke (10,3 Prozent) auf die Plätze.

Ex-Profi Friede vor Bohnsack und Nietfeld

Sidney Friede brach als Einziger die Union-Dominanz. Der ehemalige Hertha-Profi, der von Beginn an Delay Sports von der Kreisliga bis in die Landesliga begleitet hat, wurde mit 22,1 Prozent zum Amateurfußballer des Jahres gewählt. Dahinter folgen Dennis Bohnsack vom Köpenicker FC (17,1 Prozent) sowie Jonas Nietfeld von der VSG Altglienicke (14,6 Prozent).

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