Unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits um den Feuerzeugwurf setzt Präsident Dirk Zingler auf den sportlichen Verbleib von Union Berlin in der Fußball-Bundesliga. «Am Ende müssen wir versuchen, auf dem Rasen den Klassenerhalt zu schaffen und nicht in dem Streit um den Punkt. Da geht es bei uns um grundsätzliche Überlegungen», sagte der 60-Jährige in einem vereinseigenen TV-Interview.
«Wir glauben, dass das Sportgericht und das Bundesgericht ein falsches Urteil getroffen haben», meinte Zingler weiter. «Und deshalb gehen wir vor das Schiedsgericht und wollen vom Schiedsgericht überprüfen lassen, ob eben die Urteile des Sportgerichtes korrekt sind.»
Am Freitagabend hatte das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes das 1:1 ausgegangene Spiel der Berliner gegen den VfL Bochum wegen des Feuerzeugwurfs auf VfL-Torhüter Patrick Drewes mit 0:2 gewertet - und damit das Urteil des DFB-Sportgerichts bestätigt.
In der Tabelle hat Bochum nun zwei Punkte mehr, Berlin einen weniger. Der VfL ist auf dem Abstiegsrelegationsplatz 16, die Berliner sind Tabellen-14. mit sechs Zählern mehr.