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TTC Eastside verpasst Triple: Aufgabe in Weinheim

TTC Eastside verpasst Triple: Aufgabe in Weinheim
Josephina Neumann / Foto: Andreas Arnold/dpa
Von: DieBrandenburger News
Im Pokal und in der Champions League feiert der TTC Eastside große Erfolge. Ohne ihre Topspielerinnen sind die Berlinerinnen im Bundesligafinale aber chancenlos. Das Endspiel endet vorzeitig.

Die Tischtennis-Frauen des TTC Eastside haben das Titel-Triple verpasst. Nach dem Pokalsieg und dem Triumph in der Champions League unterlagen die Berlinerinnen im Endspiel um die deutsche Meisterschaft dem TTC Weinheim 1946 deutlich. 

Nach dem 3:6 im Hinspiel am Freitag gab Eastside im Rückspiel nach zwei verlorenen Doppel-Partien beim Stand von 0:2 auf. Nur mit einem Sieg hätte man ein Golden Match erreichen können. Weinheim holte somit erstmals den nationalen Meistertitel. 

Die deutschen Nationalspielerinnen Nina Mittelham und Shan Xiaona hatten in der Hauptrunde zu wenige Spiele für Eastside absolviert, um für das Finale spielberechtigt zu sein.

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Auch japanische Top-Spielerin fehlt

Eastside musste zudem wie am Freitag wieder ohne seine Top-Akteurin für den Liga-Kader Yuka Kaneyoshi antreten, weil sie wegen nationaler Verpflichtungen von ihrem japanischen College keine Freigabe erhalten hatte. So traten die Berlinerinnen mit Sabina Surjan und Mia Griesel im oberen und Josi Neumann und Kathrin Mühlbach im unteren Paarkreuz an. 

Dieses Quartett bildete auch die beiden Doppel. Griesel/Mühlbach und Surjan/Neumann verloren ihre Partien nach Gewinn der Auftaktsätze noch mit 1:3 und 2:3, womit Herausforderer Weinheim einen optimalen 2:0-Start hinlegte. Wegen der geringen Erfolgsaussichten in den folgenden Einzelspielen gaben die Berlinerinnen auf, was einen Endstand von 6:0 für Weinheim ergab. 

Aber auch die Temperaturen sollen einem Bericht des «Tagesspiegels» zufolge eine Rolle gespielt haben. Eastside hatte nach Angaben von Manager Andreas Hain bereits vor dem Spiel wegen der extremen Bedingungen in der Halle Protest eingelegt. Die Temperatur soll laut Hain bei 38,8 Grad gelegen haben. «Bei den Temperaturen wäre es unverantwortlich gewesen, unser Team weiterspielen zu lassen», sagte er der Zeitung. «Alles andere ist Spekulation.»

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