Auch nach drei klaren Siegen in Serie sehen sich die BR Volleys noch um einiges von ihrer Topform entfernt. «Ich gucke nicht in erster Linie auf die Ergebnisse, sondern wie die Mannschaft sich entwickelt, wie das Zusammenspiel sich entwickelt. Ich sehe da kleine Fortschritte, aber noch nicht große Sprünge», sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand nach dem 3:0 gegen den ASV Dachau in der Max-Schmeling-Halle.
Der schwache Saisonstart mit drei Niederlagen, darunter Heimpleiten gegen die Konkurrenten Friedrichshafen und Lüneburg, hängt dem Rekordmeister noch in den Knochen. Insbesondere der verpatzte Auftakt gegen die Häfler habe die Mannschaft offenbar nachhaltig verunsichert, mutmaßt Niroomand.
«Fakt ist, der Rhythmus ist nicht da. Die Mannschaft macht körperlich auch noch nicht den besten Eindruck und daran müssen wir arbeiten. Das ist harte Trainingsarbeit. Anders kriegen wir es nicht hin», sagte der 72-Jährige. «Unser Angriffs- und Aufschlagsdruck ist einfach nicht da.»