Trotz Länderspielpause: Hertha hält Rhythmus
Hertha BSC ist bereit für den Restart. Trotz diverser Abstellungen an die jeweiligen Nationalmannschaften hat der Zweitliga-Tabellenführer speziell beim 2:2-Testspiel-Remis beim Bundesligisten FC Augsburg unterstrichen, dass die neue Spielkultur trotz der Länderspielpause keinen Verlust erlitten hat. «Wir haben gegen einen sehr starken Gegner in allen Phasen ein richtig gutes Spiel gemacht», sagte ein zufriedener Hertha-Trainer Stefan Leitl. Gegen den derzeitigen Tabellenvierten aus der Fuggerstadt zeigten sich die Berliner ebenbürtig und hatten bei drei Latten- und Pfostentreffern Pech. Effektiver waren die Gastgeber, die später auch noch den Kasten des Berliner Tores trafen und nach zwei Treffern durch Rodrigo Ribeiro (37.) und Alexis Claude-Maurice (61.) mit 2:0 führten. Doch Hertha stemmte sich gegen die drohende erste Saisonniederlage und kam dank des Doppelpacks durch den eingewechselten Luca Schuler (67., 75.) zum verdienten Ausgleich. «Das zeigt, dass die Jungs nie aufgeben. Das macht einfach Spaß», sagte Leitl und fügte angesichts der sechs Siege zum Ligastart lachend hinzu: «Schade, dass wir nicht gewonnen haben.» Allerdings hatte der 49-Jährige auch noch Kritik im Gepäck. «Wir hatten oftmals eine Situation, in der nicht klar war, wer welchen Spieler übernimmt.» Für Leitl ein Ansatzpunkt für die kommende Trainingswoche in der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am kommenden Sonntag (13.30 Uhr/Sky). Mit zwei Doppeleinheiten wird die Mannschaft starten, ehe am Mittwoch alle einen freien Tag erhalten und ab Donnerstag die spezielle Vorbereitung auf das Spiel von Leitls ehemaligen Verein, den er 2021 in die Bundesliga geführt hatte, beginnt. Dann hofft Leitl, dass «alle Nationalspieler gesund zurückgekehrt sind» und der Rhythmus auch mit dem Stammpersonal hoch gehalten wird. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenZuordnung nicht immer perfekt