Vom vermeintlichen Trainer-Beben beim 1. FC Union Berlin bekam Nenad Bjelica zunächst nichts mit. Der Kroate bereitete seine Mannschaft bei Kaiserwetter auf das richtungsweisende Spiel gegen den VfL Bochum vor, als ein Bericht über sein Ende in Köpenick aufpoppte. Wie der «Kicker» am Mittwoch vermeldete, hat das Projekt Bjelica bei Union keine Zukunft. Der stark abstiegsbedrohte Bundesligist und der strenge Osteuropäer sollen sich im Sommer trennen - ob der Klassenerhalt gelingt oder nicht. Der Verein wollte sich zu den Gerüchten auf dpa-Anfrage nicht äußern.
Bjelica selbst wusste auch nach dem Training von nichts. Sein Berater Alen Augustincic sagte dem TV-Sender Sky am Mittwoch, sie seien verwundert darüber, dass solche Informationen an die Öffentlichkeit gelangten. «Fakt ist: Wir haben bislang keine Kenntnis darüber, dass Nenad Union Berlin möglicherweise vorzeitig oder am Saisonende verlassen muss. Mit uns wurde seitens Union Berlin darüber noch nicht gesprochen», sagte Augustincic. Er versicherte: «Nenad gibt alles für Union.»