Am Ende einer denkwürdigen Pressekonferenz schickte Alexander Zverev die anwesenden Journalisten und seine Fans vor den Bildschirmen mit vielen Fragezeichen ins Bett. Deutschlands bester Tennisspieler hatte gerade zum dritten Mal nacheinander gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz aus den USA verloren und wollte eigentlich nur schlafen. Als der Weltranglisten-Zweite aber plötzlich ein Geheimnis um seine Gesundheit machte, rüttelte er alle Anwesenden im kleinen Medienraum kurz vor Mitternacht wieder wach.
Zwar gestand Zverev beim Laver Cup, dass er seit vier Tagen Fieber habe, sich nicht gut fühle und deswegen auch bei den Matches seiner Teamkollegen kaum anwesend sei. Auf konkrete Nachfrage zu seiner Fitness und ob er die bevorstehenden Turniere in Asien alle wie geplant spielen werde, antwortete der Deutsche allerdings: «Mir wurde so ein bisschen ein Maulkorb gegeben von meinem Management da hinten, von meinem Bruder und Sergej. Deswegen die Fragen bitte an die beiden. Ich darf nichts sagen anscheinend.»