Für die Basketballer von Alba Berlin hätte der Auftakt in die zweite Gruppenphase der Champions League nicht besser laufen können. «Das ist ein großartiger Sieg für uns. Nicht nur, weil Bursa viel Qualität und einen tiefen Kader hat, sondern weil wir auswärts gewonnen haben», sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach dem 94:90-Erfolg beim türkischen Club Tofas Bursa am Dienstagabend.
Zumal es lange Zeit gar nicht danach aussah. Erst Ende des dritten Viertels ging Alba überhaupt erstmalig in Führung. «Sie haben uns dominiert. Ihre Physis hat uns sehr zu schaffen gemacht und wir brauchten, um uns an dieses Spiel und die Umstände zu gewöhnen», sagte Ojeda. Doch die Berliner steigerten sich nach dem Seitenwechsel, fanden ihren Rhythmus. «Weil wir immer daran geglaubt haben», lobte der Spanier sein Team.