Die Sorge um Spielmacher Alejandro Grimaldo hat den verdienten Heimsieg von Bayer Leverkusen überschattet. Beim 2:0 (1:0) gegen Union Berlin prallte der Spanier kurz vor der Pause im Strafraum unglücklich mit seinem eigenen Mitspieler Christian Kofane zusammen, blutete am Kopf und musste benommen mit einer Trage vom Platz gebracht werden.
«Er war kurz weg und hat eine Wunde am Kopf, die jetzt genäht wird», sagte Leverkusens Direktor Lizenz, Thomas Eichin, in der Halbzeitpause beim Pay-TV-Sender Sky. Die Tore für die Werkself - die zuletzt bereits die Verletzungen einiger Leistungsträger verkraften mussten - erzielten vor 30.210 Zuschauern im ausverkauften Leverkusener Stadion Ernest Poku (33. Minute) und der erst 19 Jahre alte Kofane (49.).
Im Vergleich zum Champions-League-Spiel gegen PSV Eindhoven (1:1) nahm Bayer-Trainer Kaspar Hjulmand eine Änderung in seiner Startelf vor: Axel Tape, der sich unter der Woche in der Partie verletzt hatte, wurde durch den wieder fitten Lucas Vázquez ersetzt. Bei Union rückten András Schäfer und Wooyeong Jeong für Janik Haberer und Ilyas Ansah in die Anfangsformation.