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«Schwer zu ertragen»: Sieglos-Serie setzt Heidenheim zu

Frank Schmidt und seine Heidenheimer sind seit mehr als vier Monaten sieglos. (Archivbild) / Foto: David Inderlied/dpa
Frank Schmidt und seine Heidenheimer sind seit mehr als vier Monaten sieglos. (Archivbild) / Foto: David Inderlied/dpa

Heidenheims Trainer Frank Schmidt sehnt gegen Union Berlin ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis herbei. Vor dem Duell mit den Köpenickern berichtet er von einem interessanten Friseur-Besuch.

Für Trainer Frank Schmidt und den 1. FC Heidenheim ist die monatelange Sieglosigkeit in der Fußball-Bundesliga auch eine mentale Belastung. «Das zu ertragen, ist schwer für uns alle», sagte der 52-Jährige vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky). «Wir brauchen dringend diese drei Punkte für unser Gefühl».

Seit dem 2:1 gegen den SC Freiburg Anfang Dezember haben die Heidenheimer nicht mehr gewonnen. Da der Rückstand auf den Relegationsrang bereits neun Punkte beträgt, hat sich der Tabellenletzte längst auf den drohenden Abstieg aus der Bundesliga eingestellt. Er sehe im Training dennoch keinen Spieler, der nachlasse, erklärte Schmidt. Das gebe ihm Zuversicht für den Saisonendspurt.

Trainer lobt «enormen Zusammenhalt»

Auch über eine Begegnung unter der Woche hat sich der Langzeit-Coach der Heidenheimer gefreut. Er sei beim Friseur gewesen, berichtete Schmidt. «Der Erste, der mich gesehen hat, meinte: Wir steigen nicht ab.» Er habe das Gefühl, dass die Menschen in der 50.000-Einwohner-Stadt an der Brenz dem Club für die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren etwas zurückgeben wollten. Der Zusammenhalt sei «enorm», sagte Schmidt.

Weiter verzichten muss der FCH derweil auf Sirlord Conteh. Der Offensivspieler, der schon beim 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach wegen Knieproblemen gefehlt hatte, wird operiert. Wie lange er ausfällt, ist laut Schmidt noch offen.

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