Der Rassismusvorfall beim Auswärtsspiel gegen den TSV 1860 München hat den attackierten Drittliga-Fußballer Justin Butler vom FC Energie Cottbus schwer getroffen. Er sei schon sehr aufgewühlt, sagte der 24-Jährige in einer Mitteilung seines Clubs über die Vorkommnisse am Samstag. «Es war ein wirklicher Schockmoment für mich und eine Erfahrung, auf die ich lieber verzichtet hätte. Es ist erschreckend, dass es in einer aufgeklärten und modernen Welt wie unserer immer wieder zu solchen Vorfällen kommt.»
Rassismus dürfe nirgends in der Gesellschaft einen Platz finden, sagte Butler. «Nicht auf der Straße, nicht im Internet und auch nicht auf dem Fußballplatz. Menschen nach ihrer Hautfarbe zu beurteilen, sie abzuwerten und mit Affen zu vergleichen, das ist ein Schande.» Er dankte Fans, Teamkollegen und beiden Clubs für die Aufmunterung und Unterstützung, die er seitdem erfahren habe.