Das Saison-Aus im Meisterschafts-Halbfinale löste bei den Volleyballerinnen des SC Potsdam zunächst tiefe Betrübnis aus. So vergoss Kapitänin Kristina Guncheva kurz nach der 1:3-Heimniederlage gegen den Schweriner SC am Samstag erst einmal ein paar Tränen. Und auch die hinterher überreichten Bronzemedaillen munterten die enttäuschten Spielerinnen nicht so recht auf. Mit 2:0 Siegen hatte sich Rekordmeister Schwerin in der Playoff-Serie Best-of-three behauptet. Die Brandenburgerinnen verpassten dadurch ihre dritte Endspielteilnahme in Folge.
Mit etwas Abstand zum letzten Saisonspiel wuchs bei den Potsdamerinnen aber die Überzeugung, dennoch eine erfolgreiche Saison gespielt zu haben, wie Nationalspielerin Antonia Stautz anmerkte. SCP-Geschäftsführer Eugen Benzel pflichtete ihr bei: «Insgesamt sind wir mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir mit einer völlig neu formierten Mannschaft am Start waren.»