Freiburgs Trainer Julian Schuster feierte nach dem dramatischen Pokal-Erfolg sichtlich gerührt vor der Kurve. Berlins Elfmeter-Pechvogel Pascal Klemens wurde von seinen Teamkollegen noch auf dem Rasen des Olympiastadions getröstet.
Herthas Traum vom Finale daheim ist zwei Schritte vor dem Ziel nach einem dramatischen Elfmeterschießen geplatzt. Der SC Freiburg bleibt dagegen weiter im Rennen um den ersten Pokalsieg seiner Vereinshistorie. Der Bundesligist gewann das Viertelfinale gegen die Berliner mit 5:4 im Elfmeterschießen und folgte Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart ins Halbfinale des Prestigewettbewerbs.
«Schöner geht es nicht», sagte SC-Kapitän Christian Günter bei Sky, der im verlorenen Finale 2022 einen Elfer verschoss. «Wir haben Erinnerungen an dieses Stadion. Die letzte ist nicht so schön. Umso schöner heute in der Kurve zu stehen und zu feiern.»
Nach der Verlängerung hatte es 1:1 (0:0, 1:1) gestanden. Den entscheidenden Elfmeter von Hertha-Eigengewächs Klemens parierte Freiburgs Keeper Florian Müller. Um den letzten Platz in der Vorschlussrunde spielen Bayern München und RB Leipzig.