Nach dem wackligen Saisonstart scheinen die Basketballer von Alba Berlin mittlerweile kaum noch zu stoppen zu sein. Der 89:85-Auswärtssieg in der Bundesliga bei den Niners Chemnitz war bereits der neunte Pflichtspielsieg in Serie. Und das überrascht die Berliner sogar selbst ein wenig. «Ich dachte, es würde länger dauern, bis sich das Team findet», sagte Spielmacher Martin Hermannsson.
Sportdirektor Himar Ojeda sieht vor allem den kleineren Kader mit nur noch zwölf Akteuren als Grund für die überraschend schnelle Entwicklung. «In einer kleineren Rotation ist es einfacher für jeden, seine Rolle zu finden. Jeder weiß, was er zu tun hat. Und das hilft enorm», sagte der Spanier. Dazu kommt der komfortablere Spielplan ohne Euroleague-Belastung. «Wir können so mehr trainieren und uns vernünftig vorbereiten. Das ist der Motor unserer Entwicklung», erklärte Ojeda.