Auch wenn das Wetter bisher nicht danach aussieht, startet in wenigen Wochen die Badesaison in Berlin und Brandenburg. Dann beginnt die Arbeit vieler Rettungsschwimmer auf Wachtürmen, an Stegen und am Beckenrand. Doch gibt es in den beiden Bundesländern genug Rettungsschwimmer? Und wie unterscheidet sich die Rettung an Seen und in Freibädern? Einige Aspekte im Überblick.
Wie sieht der Bedarf an Rettungsschwimmern in Berlin aus?
Die Freibade-Saison startet im Mai und endet im September. Für den Wechsel aus den Hallenbädern suchen die Berliner Bäder-Betriebe für die 14 Sommerbäder und das Strandbad Wannsee noch Rettungsschwimmer. Insgesamt brauchen sie rund 120 Beschäftigte für die Sommersaison, dazu gehöre jedoch auch Personal für die Kassen. Seit Februar gibt es regelmäßig Bewerbertage. Die Rettungsschwimmer in den Berliner Bädern sind angestellt und werden vergütet.
Bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Berlin sind an den Wochenenden rund 250 DLRG-Kräfte ehrenamtlich an den Gewässern im Einsatz. Auch wenn sie den Betrieb stemmen könnten, wäre es hilfreich, einige Rettungsschwimmer mehr zu haben, erklärte der Sprecher der DLRG Berlin, Michael Neiße.