«Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin» wird weiter der Sehnsuchtsgesang vieler Fußball-Fans sein. Das DFB-Pokalfinale der Männer bleibt bis mindestens 2030 ein Sport-Fixpunkt der Hauptstadt. Die chaotischen Zustände beim Einlass der Anhänger beim Endspiel 2025 sollen sich allerdings nicht wiederholen.
«Mit der Vertragsunterzeichnung sagen wir zu: Wir werden die Einlasssituation an den Eingängen Süd und Ost des Olympiastadions deutlich verbessern», sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bei der Unterzeichnung im Bärensaal der Senatsverwaltung für Inneres und Sport.
Nach dem Endspiel 2025 waren von vielen Anhängern von Arminia Bielefeld teilweise chaotische Zustände vor dem Südtor und dem Marathontor des Olympiastadions moniert worden. Auch deswegen sollen die Verhandlungen sich länger als erwartet gezogen haben.
«Das war keine Situation, wo wir gesagt haben, da können wir nonchalant darüber hinweggehen. Sondern das war ein gemeinsames Bestreben vom DFB und Berlin, der Stadt Berlin, aber auch der Stadionbetreiber, die Situation nachhaltig zu verbessern», erklärte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Es seien dabei aber viele Dinge zu beachten, vom Denkmalschutz bis zu baurechtlichen Fragen. «Es gibt viele Probleme zu lösen, viele Fragen zu klären. Das dauert seine Zeit und die Zeit haben wir uns aber auch genommen», sagte der Präsident.