Wenn die Füchse Berlin am Samstag im Supercup gegen den Meister SC Magdeburg (18.00 Uhr/Dyn) in die neue Saison der Handball-Bundesliga starten, wird besonders ein Akteur im Fokus stehen. Denn das Berliner Eigengewächs Matthes Langhoff soll den in seine Heimat abgewanderten dänischen Welt- und Europameister Lasse Andersson im Rückraum ersetzen. «Ich freue mich, dass er so viel Vertrauen in mich setzt und an mich glaubt. Das ist eine große Chance, als erster Mann auf meiner Position zeigen zu können, was ich draufhabe», sagte der 24-Jährige.
Da die Füchse keinen passenden Ersatz für ein Jahr finden konnten - ab 2027 kommt der dänische Star Simon Pytlick von der SG Flensburg-Handewitt - hatte Geschäftsführer Bob Hanning klargemacht, dass die Füchse voll auf Langhoff setzen. «Wir erwarten, dass er nicht nur einer der besten Abwehrspieler der Welt wird, sondern wir erwarten, dass er es schafft, sich zu einem sehr starken Rückraumlinken zu entwickeln. Das ist die Saison seines Lebens», sagte er.