Hertha BSC warnte seine Mitglieder in einer E-Mail kurz vor der Verkündung noch vor. Wirklich überrascht können die Fans vom Wechsel von Eigengewächs Ibrahim Maza zum letztjährigen Doublegewinner Bayer Leverkusen aber kaum noch gewesen sein.
Was sich seit Wochen abzeichnete, wurde am Tag der Arbeit offiziell: Das größte Juwel des Hauptstadt-Clubs verlässt den Zweitligisten. Der 19 Jahre alte algerische Nationalspieler unterschrieb bei den Rheinländern einen Vertrag bis 2030 und könnte dort der Nachfolger von Superstar Florian Wirtz werden.
Für Maza habe sich die Chance ergeben, sich in der Bundesliga-Spitze und auf internationalem Parkett zu beweisen, sagte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber. Statt Elversberg oder Ulm könnten die Gegner in der kommenden Spielzeit Real Madrid oder Liverpool heißen. «Diese Chance wollte er ergreifen und daher möchten wir Ibo für die vielen schönen Momente, tolle Tore und ganz viel Herzblut für Hertha BSC danken», erklärte Weber.