Im Monat der Wahrheit heißt es bei den BR Volleys und Nationalspieler Florian Krage-Brewitz auf die Zähne beißen. «Heute Morgen war ich nicht sicher, ob es mit meiner Schulter überhaupt gehen würde, aber die medizinische Abteilung hat ganze Arbeit geleistet. Es ging irgendwie und mein Spiel war ganz ordentlich», sagte der Mittelblocker nach dem hart erkämpften Champions-League-Sieg in Prag (3:2).
Schon am Sonntag (15.00 Uhr/Dyn) geht es in der Bundesliga im Spitzenspiel gegen Düren weiter. Gewinnen die Volleys distanzieren sie den Gegner in der Tabelle etwas und dürfen in Richtung Spitzenreiter Lüneburg schielen. Es geht auch danach Schlag auf Schlag. Im Januar wartet in der Königsklasse noch Weltklasse-Club Perugia, in der Liga das Rückspiel in Lüneburg.
Neben Jelle Bosma und Nehemiah Mote fehlte auch Arthur Wehner in Tschechien krankheitsbedingt. Den wichtigen zweiten Sieg im Kampf um die K.-o.-Runde hätten die Berliner trotzdem gerne schneller eingefahren. «Ich weiß nicht, warum uns der vierte Satz entglitten ist», sagte Krage-Brewitz. «Wir haben uns zum Ende bitter eine Serie gefressen. Andererseits: Wenn es läuft, dann richtig. Dann gibt es keine Zweifel auf dem Feld und wir spielen frei auf.»