Vor seinem ganz persönlichen EM-Heimspiel hat Maximilian Mittelstädt Parallelen zwischen Bundestrainer Julian Nagelsmann und seinem Vereinscoach Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart ausgemacht. «Beide sind junge, moderne Trainer, die einen guten Draht zur Mannschaft haben», sagte der 27-Jährige vor dem zweiten Turnierspiel der Fußball-Nationalmannschaft am Mittwoch (18.00 Uhr/ARD/MagentaTV) gegen Ungarn. Sein erfolgreicher Start im Nationaltrikot in diesem Jahr sei ihm auch durch die ähnliche Mentalität der Trainer erleichtert worden.
«Es ist nicht nur im taktischen Bereich, sondern auch im persönlichen Bereich. Beide wollen Fußball spielen, wollen Ballbesitz haben, wollen offensiven Fußball», sagte Mittelstädt. Mit einer Taktik, in der man «nur hinten drinsteht und die Bälle rausschlägt», hätte er sich nicht so gut als Linksverteidiger im DFB-Dress eingefunden, vermutet er.
Mittelstädt war nach seinen guten Leistungen für den VfB in der abgelaufenen Saison von Nagelsmann für die Test-Partien im März erstmals berufen worden. Er überzeugte gegen Frankreich beim 2:0 als Gegenspieler von Ousmane Dembélé. Drei Tage später schoss er gegen die Niederlande beim 2:1 sein erstes Tor im Nationaltrikot - und «Major Tom» erklang als Torjingle-Premiere für ihn.