Die verschwundene Meisterschale des deutschen Handball-Meisters Füchse Berlin ist im eigenen Keller der Geschäftsstelle wieder aufgetaucht. Bei einer Inventur hätten Mitarbeiter die Schale hinter Kartons entdeckt, berichtete Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning der Deutschen Presse-Agentur.
Demnach wurde die Trophäe bereits im Februar gefunden. Da die Polizei aber ein zweites Mal Beweise sichern musste, hielten sich die Füchse bislang bedeckt. Zuvor hatte «Bild» berichtet.
Im November war die Trophäe aus den Räumen der Geschäftsstelle des deutschen Meisters am Gendarmenmarkt verschwunden. Der Club meldete einen Diebstahl. Die Diebe hatten nach Angaben von Hanning einen Generalschlüssel und einen Transponder für den Einbruch genutzt.
Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin teilte auf Anfrage mit, dass die Schale in einem Koffer in einem selten genutzten Keller gefunden wurde. Es habe deshalb zuvor keine Veranlassung bestanden, dort zu suchen.