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BHC-Damen unterliegen Mannheim im Hockey-Finale

BHC-Damen unterliegen Mannheim im Hockey-Finale
Benedetta Wenzel (r) unterlag mit den BHC-Damen im Finale. / Foto: Frank Uijlenbroek/dpa
Von: DieBrandenburger News
Der Berliner HC muss weiter auf seinen nächsten Hallen-Titel seit 2013 warten. Die BHC-Damen verlieren nach einem 0:3-Rückstand am Ende mit 2:3 gegen den Titelverteidiger Mannheimer HC.

Die Damen vom Berliner HC haben den Titel bei den deutschen Hallenhockey-Meisterschaften in Frankfurt am Main verpasst. Der Hauptstadtclub unterlag am Sonntag im Finale dem Mannheimer HC mit 2:3 (0:2). Der Titelverteidiger hatte nach 33 Minuten bereits mit 3:0 geführt, ehe Pahila Arnold (41./Strafecke) und Philine Drumm (58.) für den BHC verkürzten. «Wir haben leider den Anfang verschlafen und das Spiel ist irgendwie an uns vorbeigezogen», sagte Kapitänin und Nationalspielerin Linnea Weidemann enttäuscht. Drumm war sogar in der Schlusssekunde vor 4.500 Zuschauern noch einmal zum Torschuss gekommen, scheiterte aber an der MHC-Torfrau.

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Trainer Matković bescheinigt dem BHC-Team viel Potenzial

«Wir sind einfach solche Spiele vor so einer Kulisse nicht gewohnt, sollten uns aber auf das Positive konzentrieren», sagte Trainer Tin Matković. «Wir haben heute sehr viel richtig gemacht und diese Saison ist eine Motivation für die nächsten Jahre, denn das Team hat sehr viel Potenzial.» Dem stimmte Nationalspielerin Benedetta Wenzel, die als einzige Berlinerin mit ihrem Ex-Club Alster bereits ein DM-Finale bestritten hat, zu: «Ich bin mega stolz auf die Truppe, dass wir es so eng machen. Heute war aber mehr drin, wir hätten die Aktionen zu Ende bringen und mehr Gas geben müssen.»

Erste Endrunden-Teilnahme seit 2016

Die BHC-Damen standen erstmals seit neun Jahren wieder in einem Final Four. Im Halbfinale am Samstag hatte der Sieger der 1. Bundesliga Ost den Nordmeister vom Club an der Alster mit 3:2 im Penaltyschießen bezwungen. Zudem beendete die Berliner Olympia-Schiedsrichterin Michelle Meister (Köpenicker HU) mit dem Endspiel ihre aktive Karriere nach insgesamt 403 Bundesligapartien.

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