Die Damen vom Berliner HC haben den Titel bei den deutschen Hallenhockey-Meisterschaften in Frankfurt am Main verpasst. Der Hauptstadtclub unterlag am Sonntag im Finale dem Mannheimer HC mit 2:3 (0:2). Der Titelverteidiger hatte nach 33 Minuten bereits mit 3:0 geführt, ehe Pahila Arnold (41./Strafecke) und Philine Drumm (58.) für den BHC verkürzten. «Wir haben leider den Anfang verschlafen und das Spiel ist irgendwie an uns vorbeigezogen», sagte Kapitänin und Nationalspielerin Linnea Weidemann enttäuscht. Drumm war sogar in der Schlusssekunde vor 4.500 Zuschauern noch einmal zum Torschuss gekommen, scheiterte aber an der MHC-Torfrau.
Erste Endrunden-Teilnahme seit 2016
Die BHC-Damen standen erstmals seit neun Jahren wieder in einem Final Four. Im Halbfinale am Samstag hatte der Sieger der 1. Bundesliga Ost den Nordmeister vom Club an der Alster mit 3:2 im Penaltyschießen bezwungen. Zudem beendete die Berliner Olympia-Schiedsrichterin Michelle Meister (Köpenicker HU) mit dem Endspiel ihre aktive Karriere nach insgesamt 403 Bundesligapartien.
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