Hertha-Trainer Stefan Leitl will trotz der Kampf-Aufforderungen von Ex-Größen wie Kevin-Prince Boateng oder Markus Babbel seinem Fußball-Stil treu bleiben. «Es ist nicht unsere Philosophie, sich hinten reinzustellen und zu warten, was der Gegner macht. So bereiten wir die Mannschaft auch vor», sagte Leitl vor dem wichtigen Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FC Schalke 04 am Samstag (13.00 Uhr/Sky) im Olympiastadion.
Ex-Spieler Boateng und Ex-Trainer Babbel hatten in dieser Woche gefordert, den Fokus auf kämpferische Attribute zu legen. Grundsätzlich stimme er der Meinung der Ehemaligen zu, versicherte Leitl. «Letztendlich sagt er nichts anderes, als ich seit zwei Wochen erzähle. Wir brauchen Punkte», konstatierte der 47-Jährige. In der 2. Liga müsse man immer «intensiv und aktiv» spielen.
Das desaströse 0:4 bei der SV Elversberg am vergangenen Sonntag sieht Leitl als aufgearbeitet an. Nach der Niederlage hat die Hertha als 14. nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Gegner Schalke ist mit vier Zählern mehr Zwölfter.