Mit viel Kritik am Weg des Bundes ist Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) auf dem zweiten Bewegungsgipfel konfrontiert worden. «Wir treten auf der Stelle, solange keine klaren Entscheidungen getroffen werden. Es geht nicht nur ums Geld, aber wir wollen vorankommen», sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Zuvor hatte Faeser fünf Aspekte als Aufgabe zur Förderung des Sports benannt.
Neben der Stärkung des Ehrenamtes und der Motivierung junger Leute, sich zu bewegen, soll die Integrationsfähigkeit des Sports gestärkt werden, wie Faeser am Dienstag auf dem Gipfel im Kuppelsaal im Olympiapark in Berlin betonte. Zudem sollen «Helden des Sportalltags als Vorbilder dienen» und «zukunftsfähige Bewegungsräume nachhaltig entstehen».
Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit sollen die Punkte in Angriff genommen werden. Gesundheitsminister Karl Lauterbach betonte die Rolle des Sports für die Gesundheit. «Sport ist die Möglichkeit, die Gesundheit der Menschen deutlich zu verbessern», sagte der SPD-Politiker. Mit einer Stärkung der Gesundheit würden zugleich enorme Kosten im Gesundheitsbereich eingespart.