Mitfavorit Kibiwott Kandie aus Kenia hat auf dem Weg zum Berlin-Marathon eine ungeplante Übernachtung in Istanbul einlegen müssen. Der Grund seien Probleme bei der Einreise gewesen, berichtete der Berliner Renndirektor Mark Milde zwei Tage vor der 50. Auflage des Rennens am Sonntag (9.15 Uhr/RTL). Kandie war eigentlich schon am Donnerstag in Berlin erwartet worden, mittlerweile ist der ehemalige Halbmarathon-Weltrekordler laut Milde in Berlin gelandet. Der Renndirektor sprach von einer Gruppe von 20 Athleten, die aufgehalten worden sei.
Wenige Wochen nach den Olympischen Spielen fehlen im Feld der mehr als 58.000 gemeldeten Läuferinnen und Läufer diesmal die ganz großen Namen, ein weiterer Weltrekord wäre daher eine Überraschung. Mit der schnellsten Bestzeit geht der Äthiopier Tadese Takele an den Start, er wurde im Vorjahr beim fünften Sieg von Kenias Star Eliud Kipchoge in 2:03:24 Stunden Dritter.