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Jubel auf Berlins Straßen nach Türkei-Sieg im Playoff-Finale

Türkische Fans jubeln in Berlin über WM-Qualifikation.
 / Foto: Manuel Genolet/dpa
Türkische Fans jubeln in Berlin über WM-Qualifikation. / Foto: Manuel Genolet/dpa

Erstmals seit 24 Jahren ist wieder eine türkische Mannschaft bei einer Fußball-WM dabei. Nach dem knappen Sieg im Playoff-Finale gegen Kosovo ist der Jubel auch auf den Straßen Berlins groß.

Nach dem 1:0 der türkischen Fußball-Nationalmannschaft beim Playoff-Finale der WM-Qualifikation gegen Kosovo haben Hunderte türkische Fans ihre Mannschaft auf Berlins Straßen bejubelt. Am Kurfürstendamm waren in der Nacht auf Mittwoch viele Anhänger der türkischen Mannschaft mit Fahnen und in Autokorsos unterwegs, wie eine dpa-Reporterin beobachtete.

Ein Polizeisprecher berichtete, dass vereinzelt Pyrotechnik und Feuerwerk gezündet wurden, ansonsten blieb die Lage ruhig. In Berlin leben Zehntausende türkischstämmige Menschen.

Aktürkoglu sichert das WM-Ticket

Zuvor hatte sich die türkische Mannschaft in der Kosovo-Hauptstadt Pristina nach einem Treffer von Kerem Aktürkoglu (53. Minute) eines der letzten verbliebenen Tickets für die WM in den USA, Kanada und Mexiko gesichert. Der deutsche Trainer Franco Foda und Außenseiter Kosovo schrammten knapp an der sensationellen ersten Teilnahme des jungen Balkan-Landes vorbei. 

Für die Türkei ist es nach 1954 und 2002 die dritte WM-Teilnahme und die erste seit 24 Jahren. Bei seinem bisher letzten Turnier in Südkorea und Japan war das Team um die türkische Stürmer-Legende Hakan Sükür im Sommer 2002 als Außenseiter angetreten. Die Mannschaft schaffte es trotzdem bis ins Halbfinale und holte nach einem 3:2 gegen Co-Gastgeber Südkorea den dritten Platz.

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