Die Bilder von Linus Gechter auf der Trage bewegten auch Fortuna-Trainer Daniel Thioune. «An Linus alles Gute. Er ist ein klasse Junge», sagte der Düsseldorfer Coach nach dem 2:0 (1:0) seiner Mannschaft in Berlin. Die erste Mitteilung durch Hertha-Sportdirektor Benjamin Weber und Lizenzabteilungschef «Zecke» Neuendorf von einer möglicherweise schweren Schulterverletzung wirkten angesichts der langen Unterbrechung und der Behandlung des Berliner Junioren-Nationalspielers fast schon wie eine Beruhigung. Befürchtungen einer Verletzung von Hals oder Nacken des Innenverteidigers waren offenbar unbegründet.
Gechters Verletzung nach einem Zusammenstoß mit seinem Kollegen Deyovaisio Zeefuik in der ersten Halbzeit war ein beklemmender Moment in einem durchaus guten Zweitliga-Spiel. Die Hertha wollte die Chance packen, nach fünf Jahren endlich wieder einen Sieg-Hattrick im Liga-Alltag zu schaffen. Sie scheiterte aber gegen den Tabellenführer an ihrer schlechten Chancenverwertung und der unverändert chronischen Schwäche bei Defensivstandards.