Der Lerneffekt bei Hertha BSC hat dem Heimkomplex Einhalt geboten. Anstatt wie vor zwei Wochen nach einem großartigen Auswärtssieg bei Hannover 96 keinen Heimsieg gegen den SC Paderborn nachzulegen, haben die Berliner dem Erfolg beim 1. FC Nürnberg den ersten Heimerfolg seit dem 4. Mai folgen lassen. «So musst du spielen, um in dieser Liga erfolgreich zu sein», sagte Hertha-Trainer Stefan Leitl nach dem 2:1 gegen Preußen Münster.
Mit der besten Saisonleistung nach dem sehr holprigen Start in den ersten sechs Partien zeigten die Berliner, weshalb vor der Saison Ambitionen für einen Aufstieg in die Bundesliga gehegt wurden. Ein gutes Pressing gegen den Gegner, das Ausnutzen von Räumen und ein hohes Tempo im Spielfluss schnürten die Westfalen ein.