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Hertha will Kurs Richtung Startrekord beim Auswärtsspiel in Kiel halten

Hertha will Kurs Richtung Startrekord beim Auswärtsspiel in Kiel halten
Hertha-Trainer Stefan Leitl will den achten Sieg im achten Ligaspiel. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa
Hertha jagt den Startrekord in der zweiten Liga. Für Trainer Stefan Leitl muss die Mannschaft in Kiel aber mehr investieren als beim Sieg gegen Fürth.

Hertha BSC will in der 2. Fußball-Bundesliga den Kurs in Richtung Startrekord beibehalten. «Ich habe den Jungs gesagt, dass ich es toll fände, wenn ihre Namen mit dem Rekord in Verbindung gebracht werden», sagte Hertha-Trainer Stefan Leitl vor dem Auswärtsspiel bei Holstein Kiel am Freitag (18.30 Uhr/Sky). Die Berliner sind mit sieben Siegen in die neue Spielzeit gestartet. Bayer Leverkusen verbuchte in der Saison 1978/1979 insgesamt neun Erfolge, ehe Union Solingen die Siegesserie am 10. Spieltag mit einem 1:1 gestoppt hatte.

Leitl erwartet qualitative Steigerung

Allerdings liegt bei Leitl die Priorität nicht auf dem Rekord, sondern auf der neuen Spielweise, die dem Trainer aber beim 2:1-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth am vergangenen Sonntag gefehlt hatte. «Ich erwarte, was Laufvolumen, Intensität und Zweikämpfe betrifft eine Steigerung meiner Mannschaft.» 

Dass der noch sieglose Gegner von der Ostsee das andere Ende der Tabelle schmückt, ist für Leitl dabei kein Kriterium. Der 49-Jährige verweist auf die Qualität des Kieler Kaders, die sehr viel Wert auf Ballbesitz und viele Positionswechsel legt. «Wir wissen, wie Tim spielen lässt», sagte Leitl über seinen Kollegen Tim Walter, der bei einer Niederlage gegen Hertha möglicherweise seine Arbeit an der Kieler Seitenlinie beenden müsste. Allerdings wäre es ein Fehler, den Gegner zu unterschätzen, warnt Berlins Übungsleiter.

Fragezeichen bei Stürmer Nilsson

Im Holstein-Stadion stehen Marton Dardai weiterhin sowie Boris Lum nicht zur Verfügung. Ein Fragezeichen gibt es bei Gustaf Nilsson. Der Stürmer musste am vergangenen Montag beim Ersatzspielertraining vorzeitig mit einem lädierten Oberschenkel in die Kabine. 

Der Rest der Mannschaft will auch trotz der drei Punkte gegen Fürth eine Art Wiedergutmachung betreiben. «Die Jungs sind total mit Vorfreude auf das Spiel fokussiert, um eine bessere Leistung zu zeigen. Wir müssen dafür die Intensität nach oben bringen und wieder Torgefahr entwickeln. Darum geht es aber in jedem Spiel», meinte Leitl.

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