Die Verletzung des dänischen Außenspielers Gustav Christensen in einem internen Testspiel sorgt bei Fußball-Zweitligist Hertha BSC für Sorgen. «Es sah jetzt schon übel aus, das muss man ganz ehrlich sagen. Er hat auch starke Schmerzen und ist jetzt auf dem Weg ins Krankenhaus. Wir hoffen, dass das keine schlimmere Verletzung ist», sagte Cheftrainer Stefan Leitl im Trainingslager der Berliner im österreichischen Kitzbühel.
Der 21-Jährige hatte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit in einem Zweikampf an der Schulter verletzt. Zumindest leichte Entwarnung gab es Berichten von «Bild» und der «Berliner Morgenpost» zufolge aber. Der Däne soll eine Prellung erlitten haben, keine strukturelle Verletzung.
Ein längerer Ausfall würde Herthas Personalprobleme auf der linken Abwehrseite rund zwei Wochen vor dem Saisonstart noch einmal verschärfen. Schon der gelernte Offensivspieler Christensen ist auf der Position nur eine Notlösung. Einen etatmäßigen Linksverteidiger hat Hertha nicht im Kader. Deyovaisio Zeefuik kann dort spielen, steigt nach vielen Verletzungsproblemen aber gerade erst wieder richtig ein.
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