Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Hertha-Fans und Sicherheitskräften mit mehr als 50 Verletzten hat ein Krisengespräch des Fußball-Zweitligisten mit Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und der Berliner Polizei offenbar noch keine konkreten Ergebnisse erbracht. Alle Beteiligten versicherten lediglich, weiter gemeinsam nach Lösungen für den Konflikt zwischen Fußball-Anhängern und der Polizei zu suchen.
«Wir hatten heute ein sehr gutes, konstruktives Gespräch mit der Behördenleitung der Polizei Berlin und der Geschäftsführung von Hertha BSC. Ich habe in dem Gespräch klargemacht, dass es in Berlin keine rechtsfreien Räume gibt. Gewalt gegen Einsatzkräfte werde ich nicht hinnehmen», teilte Berlins Innensenatorin Iris Spranger mit.
Die Hertha, die nach den Vorfällen ungewöhnlich klare Kritik an dem jüngsten Polizeivorgehen geäußert hatte, bewertete das Treffen ihrerseits in einer Erklärung: «Nach dem heutigen Gespräch zwischen der Innensenatorin Iris Spranger, Vertretern der Polizei Berlin und unserem Geschäftsführer Dr. Peter Görlich ziehen alle Beteiligten ein positives Fazit. Im Mittelpunkt des sehr offenen und konstruktiven Austauschs stand das gemeinsame Ziel, die Voraussetzungen für ein gewaltfreies und sicheres Stadionerlebnis zu stärken.»