Hertha-Trainer Stefan Leitl hat die Berliner Sehnsucht nach dem Heimfinale im DFB-Pokal schnell verinnerlicht. «Wenn du in der Stadt zu Hause bist, ist der Ansporn groß, das auch mal zu schaffen», sagte der 47-Jährige vor dem Erstunden-Auftritt beim Zweitliga-Rivalen Preußen Münster am Montag (18.00 Uhr/Sky).
Bei der ersten Pokal-Prüfung als Hertha-Coach plagen den gebürtigen Münchner aber große Personalsorgen. Zehn Spieler fehlen verletzt oder gesperrt. Ob der Infekt von Verteidiger Niklas Kolbe rechtzeitig auskuriert ist, ist offen.
«Trotzdem bin ich total optimistisch, dass wir unsere Leistung bringen und in die nächste Runde einziehen», sagte Leitl, der aber vorsichtshalber in den verbleibenden Trainingseinheiten auch noch den Übungspunkt Elfmeterschießen einbauen wird.