Stefan Leitl versuchte es gar nicht, irgendetwas schönzureden. Zwölf Tage genügten, um aus Hertha BSC einen ambitionierten Zweitligisten mit zwei großen Träumen in einen mentalen Trümmerhaufen zu verwandeln. Seine Mannschaft habe «richtig einen auf die Fresse bekommen», sagte der Berliner Trainer mit Blick auf das Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen Freiburg, das 2:3 gegen Hannover und das jüngste 2:5-Debakel gegen den SC Paderborn.
Hätte Paderborn vor allem in der ersten Halbzeit seine Großchancen genutzt, hätte es mit Abpfiff auch locker 2:8 aus Hertha-Sicht stehen können. «Mir fehlen bisschen die Worte, muss ich ganz ehrlich sagen. Weil ich meine Mannschaft in der Form wie wir uns heute präsentiert haben noch nicht gesehen habe», sagte Leitl.