Nach der noch mal hektischen und ereignisreichen Schlussphase war die Erleichterung bei Hertha BSC erst recht riesengroß. Mit dem ersten Pflichtspielsieg seit Ende November stoppten die Berliner ihre Negativserie und stimmten sich schon mal auf den Stimmungskracher in der 2. Fußball-Bundesliga am kommenden Samstag im heimischen Olympiastadion gegen den Hamburger SV ein. «Neues Jahr, neues Glück, sagt man ja immer so schön», sagte Kapitän Toni Leistner: «Aber es ist nur ein Sieg. Es geht weiter.»
Paderborn-Coach: Unparteiische hat ganz schön was gezaubert
Eine gute Viertelstunde war gespielt, als der 22-Jährige den Ball präzise in den Torwinkel schlenzte. Bis zum zweiten Berliner Treffer dauerte es: Michael Cuisance traf per Foulelfmeter in der 69. Minute.
Alles gelaufen? Nein, es wurde noch mal richtig spannend, selbst wenn die Paderborner erst in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer schafften, als der eingewechselte Sven Michel (90.+4) aus 16 Metern flach abzog. Und der ehemalige Unioner stand kurz danach wieder im Mittelpunkt bei einem Kopfballduell mit Deyovaisio Zeefuik.
Ein Elfmeterpfiff, den Paderborns Coach Lukas Kwasniok gern gehört hätte und für angemessen hielt, blieb aus. Neben der Kritik an der eigenen Chancenverwertung betonte der SC-Coach im Sky-Interview nach der Partie: «Der Unparteiische hat ganz schön was gezaubert.» Aus den vergangenen vier Partien holten die Paderborner nur einen Punkt.
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