Marius Gersbeck wurde etwas unruhig am TV-Mikrofon. Schließlich verlangten die Hertha-Fans, darunter sicher einige Kumpels des 31-Jährigen, nach ihrem Elfmeter-Helden. Er würde «jetzt auch gerne mitfeiern, wenn es okay ist», bat der Torwart und Matchwinner im Interview bei Sky und war dann nicht mehr aufzuhalten.
Zwei Strafstöße parierte der Keeper des Berliner Fußball-Zweitligisten zum 4:2 im Elfmeterschießen beim früheren DFB-Pokalschreck 1. FC Saarbrücken und sicherte seinem Team den Einzug in die zweite Runde.
«So wie es im Pokal halt ist, wenn du am Ende gewinnst, bist du überglücklich, egal wie. Ich glaube, wir hatten es zwar die ganze Zeit verdient, aber haben das Tor nicht gemacht. Ein ekliges Tor bekommen, und deswegen bin ich froh, dass wir jetzt durch das Elfmeterschießen weitergekommen sind», erklärte der Schlussmann.