Füchse-Boss Bob Hanning hat Bundestrainer Alfred Gislason dafür kritisiert, im finalen EM-Kader auf Berlins Tim Freihöfer zu verzichten. «Auf Linksaußen gehe ich halt überhaupt nicht mit - und wirklich nicht, weil ich Füchse Berlin bin, und wirklich nicht, weil ich Rune Dahmke oder Lukas Mertens nicht im Ansatz schätze, aber hier ist alles außer Kraft gesetzt worden, was Fairness und Inhalt angeht», sagte Hanning dem «Kicker».
Genau wie Torhüter Lasse Ludwig hatte Freihöfer (23) noch im vorläufigen 35er-Aufgebot gestanden. Den Sprung in den finalen Kader für die Endrunde vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden schafften aus Berliner Sicht aber nur Spielmacher Nils Lichtlein und Abwehrspezialist Matthes Langhoff. «Jetzt wird man erzählen, man braucht noch Erfahrung im Kader, da muss ich ganz ehrlich sagen: Wir haben genügend Erfahrung im Kader», befand Hanning weiter.
Gislason begründete im ZDF seine Entscheidung damit, viel Wert auf die Abwehr zu legen. «Und Dahmke ist von den Linksaußen wahrscheinlich der beste Abwehrspieler.»