Bei den Füchsen Berlin waren nach dem Heimsieg im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga alle mächtig stolz. «In puncto Mentalität, Ehrgeiz und Wille waren wir auf allen Positionen top», lobte Vorstand Sport Stefan Kretzschmar nach dem 36:31-Erfolg über die SG Flensburg-Handewitt. Dem schloss sich Trainer Jaron Siewert an: «Viele von uns haben heute überragend gespielt und alles reingehauen.»
Auch Welthandballer Mathias Gidsel war beeindruckt. «Wir haben gezeigt, was wir für eine unfassbare Mannschaft sind. Unsere größte Stärke war, dass wir uns nicht so viel um Handball gekümmert haben. Heute war es die Körpersprache und die Energie», sagte der 26-Jährige.
Und so jubelte beim Treffen von acht dänischen Weltmeistern am Ende nur der eine auf Berliner Seiten. «Ich konnte mit meinen besten Freunden hier Spaß haben, das ist unfassbar», sagte Gidsel. Der andere Berliner Weltmeister Lasse Andersson musste kurzfristig wegen Fiebers passen. Durch den Ausfall war der Rückraum mit Gidsel, Matthes Langhoff (22) und Nils Lichtlein (22) sehr jung besetzt.