Die Handballer der Füchse Berlin erlebten am Donnerstag eine kleine Achterbahnfahrt der Gefühle. Erst der Jubel nach dem 33:32-Auswärtssieg in Veszprém, dann die Erkenntnis, dass es trotzdem nicht zum direkten Viertelfinaleinzug in der Champions League gereicht hatte. «Das war ein Auf und Ab. Auf der einen Seite großer Stolz und Jubel. Ist ja auch nicht alltäglich in Veszprém zu gewinnen. Aber das ist natürlich schon bitter, jetzt noch mal ranzumüssen», sagte Vorstand Sport Stefan Kretzschmar.
Denn später am Abend holte der direkte Konkurrent Sporting Lissabon bei Wisla Plock fünf Sekunden vor Ende doch noch einen Punkt. Damit landeten die Füchse hinter den Portugiesen punktgleich auf Platz drei. Am Ende war Sporting im entscheidenden direkten Vergleich nur ein Tor besser.